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Finanzielle Planungssicherheit

Planen


 

TOBIAS

BAUDINO Editor 

schreibt Bau-Content 

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Wie man mit einem Bausparvertrag die Anschlussfinanzierung sichert

Planungssicherheit ist Trumpf: Insbesondere, wenn es um die Baufinanzierung geht. Jeder, der ein Haus kaufen oder bauen möchte, wird sich mit der Thematik früher oder später auseinandersetzen. In diesem Beitrag erläutert, wie man eine Baufinanzierung sinnvoll mit einem Bausparvertrag kombinieren kann.

 

Langfristige Sicherheit bei der Finanzierung einer Immobilie ist das A und O. Gerade in Zeiten von Niedrigzinsen macht es Sinn, bei einer Baufinanzierung konsequenterweise auf eine lange Zinsbindungsfrist zu setzen – was jedoch häufig dazu führt, dass der Zinssatz steigt – oder einen Bausparvertrag zu nutzen, um die Anschlussfinanzierung mit festgeschriebenen Niedrigzinsen abzusichern. 


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#HÄ Wie geht das?

 

Wer sich für einen Bausparvertrag interessiert, der vereinbart zunächst einen Termin bei einer der vielen Bausparkassen. Dort wird ein Betrag, die Bausparsumme, vereinbart. Die Bausparsumme sollte der Finanzierungssumme entsprechen. Anleger zahlen dann einen Teil der Bausparsumme als monatliche Sparrate in den Vertrag ein, bis die sogenannte Zuteilungsreife erreicht ist. Dann erhält man von der Bausparkasse die Differenz zwischen dem selbst erwirtschafteten Sparanteil und der vereinbarten Summe als Bauspardarlehen. Der wichtigste Vorteil dabei liegt in der Zinssicherheit, da bereits bei Abschluss des Vertrags die Höhe des Zinses fest vereinbart wird. Auf diese Weise kann man Niedrigzinszeiten nutzen, um für die Zukunft vorzusorgen. Nicht vergessen sollte man, dass die Bausparkasse eine Abschlussgebühr erhebt, die sich individuell durch die Höhe der Sparrate und weiterer Faktoren berechnet. 

 

4 DINO-Steps für eine perfekte Kombi

Anstatt eine Baufinanzierung mit langer Zinsbindung einzugehen und dabei unweigerlich höhere Zinsen zu zahlen, kann es sinnvoll sein, eine Baufinanzierung mit kurzer Zinsbindung mit einem Bausparvertrag zu kombinieren. Das Modell funktioniert so: 

  1. Bauherren und Bauherrinnen nehmen ein klassisches Darlehen zur Baufinanzierung auf.
  2. Bei der Zinsbindungsfrist ist darauf zu achten, dass der Zinssatz möglichst gering ausfällt. Parallel ist es erforderlich, darauf zu achten, dass die Zuteilung des Bausparvertrages in der Zinsbindungsfrist möglich ist.
  3. Parallel wird ein Bausparvertrag bei einer Bausparkasse abgeschlossen. Die Bausparsumme dient auf diese Weise als Anschlussfinanzierung für die Restschuld.
  4. So sichert man sich den heutigen (geringen) Zinssatz für die Anschlussfinanzierung. Parallel wird der angesparte Anteil dazu genutzt, die Restschuld direkt zu senken. Die restliche Finanzierung erfolgt dann über das Guthaben der Bausparkasse. 

Weitere Informationen und eine Übersicht von Anbietern gibt es zum Beispiel unter https://bausparvertrag.com