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Easy peasy Haustechnik planen

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JANA

Editor in Chief

schreibt & baut Bau-Content 

Elektrik, Heizung, Wasserversorgung

Ob Neubau oder Altbau – in jedem Haus steckt eine ganze Menge an Technik. Nicht nur in Bezug auf Smart Home oder spannender Sound-Systeme. Die Haustechnik verbirgt sich in den Böden, Wänden und Decken – und im Haustechnikraum. Wozu das alles? Damit wir‘s hell, warm und bequem haben.

Haustechnik hat in allererster Linie mit Ver- und Entsorgung zu tun. 

 

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Bild: Freepik, worker-with-amendments-on-blueprint-of-house
Bild: Freepik, worker-with-amendments-on-blueprint-of-house

Dabei ist der technische Aufwand oftmals überschaubar. 

Die entsprechenden Zu- und Ableitungen werden bis zum Haus gelegt und angeschlossen.  So werden Haushalte mit Frischwasser versorgt, Abwasser wird abgeleitet, Strom wird geliefert und in einigen Fällen sogar die Wärme. Hier sollte man lediglich auf die richtigen Durchführungssysteme achten, damit langfristig kein Wasser oder Gase ein- und austreten können. Der Sicherungskasten. Hier fließen alle Stromleitungen zusammen. Zur Haustechnik gehört allerdings noch mehr, als nur die Elektroverkabelung.

 


Elektroinstallation: Stromadern des Hauses

Um Heizungs- und Wasserrohre braucht ihr euch nur wenige Gedanken machen. Ihr solltet lediglich entscheiden, wo die Toilette, die Dusche oder das Spülbecken in der Küche platziert werden sollen. Sind die Wasseranschlüsse gelegt, ist das Thema erledigt. Bei der Elektrik wird es kleinteiliger: Wo sollen Schalter und Steckdosen installiert werden und wo die Kabelschächte verlaufen? Es lassen sich auch gleich Netzwerkkabel verlegen, als Basis für ein Leistungsfähiges Smart Home System. Ein Dolby Surround System könnte eingeplant werden und noch vieles mehr. 


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Mach Dir einen Plan

Die Elektroinstallation eines Hauses sollte gut geplant und vorbereitet werden. Sonst ist das Haus fertig und ihr stellt fest, dass wichtige Schalter fehlen, Lampenanschlüsse überflüssig sind oder die Steckdosen nicht ausreichen. 

   



Ans Klima denken, Förderung mitnehmen

Lüftungsanlagen nehmen euch das Lüften ab. Bei Systemen mit Wärmerückgewinnung geht dabei außerdem nur sehr wenig Wärmeenergie verloren. Solche Systeme sind bei energetisch hoch effizienten Immobilien Teil des Systems. So verlangt die höchste Förderstufe der KfW für das KfW Effizienzhaus 40 Plus auch zwangsläufig eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Für normale Neubauten ist so etwas allerdings nur eine Zusatzoption.

Das gleiche gilt für Klimaanlagen. Beim gemäßigten Klima in Deutschland werden solche Anlagen üblicherweise nicht gebraucht, Immobilien mit viel Glas und ohne alternatives Kühlsystem brauchen sie gerade in den Sommermonaten fast zwangsläufig. Der Grund: Die großflächige Verglasung insbesondere von Büroräumen sorgt für einen Treibhauseffekt, der das Gebäude aufheizt. Eine Lüftungsanlage wird automatisch gesteuert, das gleiche lässt sich für die Heizung einrichten. 


Smarte Steuerung

Smart Home verknüpft weitere Haustechnik und Geräte miteinander und übernimmt die Steuerung vieler Funktionen entweder selbst oder gibt sie in eure Hände. Mithilfe eines Steuerungsmoduls oder per Smart-Phone-App könnt ihr dann die Temperatur regeln, Fenster schließen, die Heizung aufdrehen, die Waschmaschine anwerfen oder den Ofen vorheizen. 

Sparfüchse und Faulpelze aufgepasst: Ein Smart Home macht das Zuhause intelligent. Hier zeigen wir euch verschiedene Lösungen für Neubauer und Nachrüster, von günstig bis teuer. 

 

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Dicke Luft oder gutes Klima?

Mit Klimaanlagen heizen und kühlen. Dank Lüftungsanlagen einen kühlen Kopf bewahren. Und: Ein Raumklimagerät, eine Klimaanlage und die richtige Klimatechnik verbessern das Wohnklima nachhaltig. 

 

Wenn ihr selbst nicht ausreichend lüften könnt, etwa weil ihr tagsüber unterwegs seid oder nicht lüften wollt, weil dabei zu viel Wärme verloren geht, dann könnt ihr euch eine Lüftungsanlage einbauen. Die sorgt für frische Luft – und kann helfen, Heizenergie zu sparen.

 

Eine ganze Menge an Haustechnik stellt eher Luxus als tatsächliche Notwendigkeit dar. Wer aber veraltete Elektrik oder ein betagtes Heizungssystem hat, muss unter Umständen aus Sicherheitsgründen aufrüsten oder kann aus ökonomischen Gründen über eine Modernisierung nachdenken. Manchmal schreibt auch der Gesetzgeber bestimmte Maßnahmen vor. So sind seit einigen Jahren beispielsweise keine Bleirohre mehr erlaubt.  


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