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Das Fertighaus

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JANA

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Schnell in die eigenen 4 Wände

pixabay_Massivhaus.jpg  Ein Massivhaus wird von Grund auf aufgebaut – Fertigelemente kommen nur wenige zum Einsatz  © Heiko Olschewski / Pixabay
pixabay_Massivhaus.jpg Ein Massivhaus wird von Grund auf aufgebaut – Fertigelemente kommen nur wenige zum Einsatz © Heiko Olschewski / Pixabay

Was versteht man eigentlich unter einem Fertighaus? Die Frage ist leicht zu beantworten: Ein Fertighaus ist ein Haus, das – wenigstens zum Teil – werkseitig vorgefertigt an die Baustelle geliefert und dort montiert wird. Die Elemente von Fertighäusern können in Massiv- oder in Leichtbauweise gefertigt sein, wobei die massive Variante eher selten ist. Rund 95 Prozent der Fertighäuser werden in Holzbauweise erstellt. Zum Einsatz kommen Holzrahmen, die durch Querstreben stabilisiert, mit Dämmmaterial gefüllt und innen mit Gipswerkstoffplatten abgedeckt sind. Als Fundament dienen wahlweise eine Bodenplatte oder ein Keller.

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20% Fertighäuser - Tendenz steigend

 

In Deutschland wurde der Bau in Serie gefertigter Häuser nach dem Zweiten Weltkrieg gängig. In den 1960er-Jahren boten sogar der Quelle-Versand und der Kaufhof-Konzern Fertighäuser an. Fertighäuser bekamen aufgrund der verwendeten Materialien und des äußeren Erscheinungsbildes einen negativen Ruf als „Einheitsarchitektur aus Pappe“. Die Nachfrage ging zurück und in den 1980er-Jahren lag der Anteil nur noch bei 7 Prozent. Eine Renaissance erlebte das Fertighaus nach der Wiedervereinigung – speziell in den neuen Bundesländern. 2013 lag der Anteil der Fertighäuser an den neugebauten Eigenheimen bei 15,6 Prozent, 2020 bei rund 20 Prozent.

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